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Wir über uns



                                           
                                                 
                                                                          
                                                          

Da wir es in der Vergangenheit immer wieder mit Kritikern aus der Hobbyszene zu tun hatten ,die meinen uns belehren zu müssen was die historische Kleidung angeht ,möchten wir folgendes dazu sagen:

" Wenn zwei Falken auf einem Baum sitzen und ein Schwarm Wildenten fliegen vorbei, dann sagt auch nicht ein Falke zum anderen:“Schau,da fliegt die Mehrheit,dass muß der richtige Weg sein,schließen wir uns an.“ Sie werden weiterhin als Falken den Weg der Falken folgen ! "

Wir legen  zwar großen Wert auf ein möglichst authentisches, bzw. historisch korrektes Aussehen, allerdings verzichten wir auf eine allzusehr pedantische Suche nach Authentizität.Bei uns findet man auch Dinge die nicht durch Museen oder Bücher dargelegt werden , da vieles verbrannt oder nicht gefunden wurde aber die Machart der Zeitepoche entspricht.

 

Unsere Darstellung unterliegt (logischerweise)  einem gewissen Maße der eigenen Interpretation und dem subjektivem Empfinden.Unsere Bezeichnung lautet auch nicht Westernhobbyist , sondern vielmehr "Living History-Darsteller oder Kulturgruppe".
Unsere Darstellung haben wir den Nördlichen Cheyenne (Cheyennekriegerin) sowie Atsina ( auch Gros Ventres genannt) in der Zeit von 1840 bis 1879  gewidmet.Die Perlenbestickung bestand in der damaligen Zeit aus Ponybeads wobei es allmählich zum Übergang zur Seedbeadsbestickung kam.Desweiteren kam es auch durch evtl. Heirat von Frauen anderer Stämme vor, daß Mustervarianten zusammenfließen , da die Perlenstickerrei und das Anfertigen von Kleidungsstücke hauptsachtlich in der Obhut der Frauen lag.(histor.belegbar,Fachbibliothek)

Für uns  ist es mehr als nur eine "Freizeitbeschäftigung", es ist eine Lebenseinstellung,es gehört zu unserem Leben , da wir es aus Überzeugung und zur Liebe der indianischen Kultur ausüben.Für uns bedeutet die indianische Kultur sehr viel - wir sind mit ihr tief im Herzen verbunden.

Unsere Freundeskreis trägt den Namen "Iyuptala" , welcher aus der Lakotasprache kommt  und übersetzt "Das Miteinander" bedeutet , wofür wir eintreten.
Respekt vor Mythen und der indianischen Tradition.

                                                                                           
               
                                                    
                                                                                                                                                          
2002 wurde der Freundeskreis als Interessengemeinschaft Iyuptala & Friend´s, zur Pflege altindianischer Kultur ohne Vereinstätigkeit von Simone Müller & Armin Thoms ( beheimatet in NRW ) ins Leben gerufen.Wir versuchen Geschichte wiederzubeleben,Ihr ein Gesicht zu geben.Living History-lebendige Geschichtsdarstellung.Neben dem Studium vieler historischen Bücher,besuche von Museen und Herstellung von Kleidungen,Gebrauchsgegenstände nach historischen Vorlagen besuchen wir auch im ganzen Bundesgebiet stattfindende historische Lager oder Pow wows (indianische Tanzfeste).
Desweiteren besteht die Möglichkeit uns für Veranstaltungen in Schulen/Kindergärten aber auch priv.Veranstaltungen zu buchen - siehe auch unter " Auftritte u. Ausstellungen ".
                                                  
                                   
 
Für jeden Einzelnen von uns ist es kein "Hobby" mehr,es ist zu einer Leidenschaft geworden.
Als erstes möchten wir vorausschicken , daß wir keine echten Natives sind aber wir fühlen uns tief im Herzen mit der indianischen Kultur verbunden ,  die mittlerweile zu unserem Leben gehört.Wir möchten mit unserem Freundeskreis Geschichte wiederbeleben , Ihr ein Gesicht geben.Geschichte greifbar machen.
 Nicht nur theoretisch (lesen von histor.Büchern,Museumsbesuche usw.)
Praktisch beschäftigen wir uns schon sehr viele Jahre mit der indianischen Kultur.


                

                                                             
Wir hegen keine esoterischen,religiösen oder politischen Bestrebungen.Wir sind auch keine Karnevalsindianer oder sonstige Exoten,wir verstehen es als angewandte Ethnologie.

Bei der Ausübung dieser "Freizeitbeschäftigung" trennen wir deutlich zwischen Materieller und Geistiger Kultur der indigenen Völker.Wir lehnen es ab indianische Religionen zu imitieren,da sie nicht unserem Glauben entsprechen und somit eine Beleidigung für das indianische Volk wären.

                                               
                                           

 
                                    
                          

Wir achten die geistige Kultur der Native Americans und zollen Ihr den rechtmäßigen Respekt.In der indianischen Kultur wird Toleranz immer groß geschrieben und so wie wir diese Anderen zuteil werden lassen,erwarten wir es auch von Anderen !

2017 führten wir einen Indianertag als Protestaktion im Tierpark Leverkusen durch und machten dort auf
den Bau der Dakota Access-Pipeline (DAPL) ,Standig Rock Reservation aufmerksam.
Die Sioux der Standing Rock Reservation wehren sich gegen den Bau der Pipeline über Grabstätten und heiligem Land ihrer Vorfahren und die Gefährdung ihrer Wasserversorgung !

                              

Desweiteren setzen wir uns für verschiedene Hilfsprojekte ein Z.B. für das "Winterprojekt Pine Ridge Reservat"  und "Lakota Horsemanship" für weitere Infos besuchen Sie bitte unsere Seite "Hilfsprojekte"



" weitere historische Darstellungsmöglichkeiten "

Ende 2017,Anfang 2018 kam eine weitere historische Darstellung hinzu.Gründungsmitglied Armin Thoms interessiert sich neben der indianischen Kultur auch für die Geschichte der Deutschen Auswanderer mitte des 17. - Anfang des 18.Jhd. , die sich in den Jagdgründen im Südosten von Pennsylvania niederließen.(
Der Name Pennsylvania  bedeutet wörtlich „Waldland von Penn“) Die von ihnen besiedelte Region wird in Amerika auch als Pennsylvania Dutch Country bezeichnet. Zu dem zunächst besiedelten Kerngebiet gehören die Städte Allentown,Hershey,Lancaster,Reading und York.Auch diese Darstellung gehört zum Westernhobby , da diese Personen zu der damaligen Zeit oft in Berührung mit indianischen Stämmen kamen (Waldlandindianer).Sei es in friedlicher Mission oder in kriegerischen Auseinandersetzungen.