das Westernhobby heute

 


 

Westernhobby Heute ...

 

Der Wilde Westen als heimliches Laster der Deutschen?


Vieleicht - eine Leidenschaft bestimmt, In keinem anderen Land diesseits des großen Teichs begeisterten sich so viele Menschen für die amerikanische Besiedlungsgeschichte, für Indianistik und Cowboys, für die Epoche des Bürgerkriegs, für das Westernhobby. Niergendwo anders außerhalb der USA fanden Westernromane so reißenden Absatz wie in good old Germany.
In den 1960er und 1970er Jahren hat es eine große Welle von Vereinsgründungen gegeben,es war die Blütezeit des Westernhobbys.


Mittlerweile scheint das Westernhobby in Deutschland in die Jahre gekommen zu sein,es mangelt an Nachwuchs.Ursache des Nachwuchsmangels , in Kinos spielt der Western kaum noch eine Rolle,im Fernsehen findet man Dokomentationen über die Situation der Nordamerikanischen Ureinwohner oder anspruchsvolle Western höchstes auf einem sehr späten Sendeplatz.
                  

                                                                  
                                  

Junge Leute hängen permanent am Laptop oder am Smartphone.In unserer übertechnisierten,an sich selbst krankenden Konsumgesellschaft verbringen zu viele Menschen ihre Freizeit weniger sinnvoll und mit bedeutend weniger Phantasie-zumeist auch noch inaktiv am Bildschirm.Das Westernhobby bietet dagegen aktive,vielschichtige und ständig neue Formen der Freizeitgestaltung mit Natur-und Geschichtsverbundenheit.Es wird schnell zum zweiten Lebensinhalt,zu einem Eintauchen in eine andere Zeit,das viele Anhänger als ihr richtiges Leben oder zumindest als "Aufleben" betrachten.
Bei aller Authentizität,bei aller Forschung und ethnologischem Anspruch lebt das Westernhobby in erster Linie durch die Gemeinsamkeit,durch den kameradschaftlichen Spaß am Lager,die Entspannung vom Streß,den Informationsaustausch beim Glas im Saloon,die Gespräche am abendlichen Feuer.Es sind die verschiedenen Typen,Originale-die Menschen mit ihren Ideen,die dieses Hobby so farbenprächtig,so vielseitig und lebendig gestalten.
Zum Dachverband des Deutschen Westernbundes gehörten ca. 110 Clubs wobei mittlerweile ein Dutzend dicht machten.


                                                           
                                    




Mit besuchen in Schulen,Kindergärten aber auch Veranstaltungen wie Betriebs,Stadt oder Straßenfeste sowie Geburtstage oder Hochzeiten,versucht die Gruppe in erster Linie den "Wilden Westen" lebendig zu machen,Geschichte zum greifen und begreifen,Geschichte leben, desweiteren wollen Sie für das Westernhobby werben,ein Hobby wobei die ganze Familie daran teilhaben kann.
Auf Veranstalungen werden in historischer Tracht indianische Tänze gezeigt,bei Bedarf und Möglichkeit auch Bogen schießen ,Ringe werfen ect.Die Gruppe verfügt über eine große Sammlung von Exponaten historischer Gegenstände die sie in mühvoller Arbeit selbst angefertigt haben und bereits Museumswert darstellen.

                                                   
                                    

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